Geführte Hochgebirgswanderung auf dem Goldseeweg zum Stilfser Joch mit eindrucksvollem Ausblick auf die Gletscherwelt der Ortlergruppe. Höchster zu ...

 
Datum: Donnerstag, 13.08.2020
Start-Zeit: 08:30
End-Zeit: 17:00
Startpunkt: Rezeption
Länge: 9.9 km
Dauer: 08:30:00 h
Kondition: 4 / 5
 
Beschreibung
Fahrt mit dem Kleinbus des Hotels oder öffentlichen Verkehrsmitteln nach Trafoi (1.543 m.ü.d.M.). Von dort Auffahrt mit dem Sessellift zur Furkelhütte (2.153 m). Dort beginnt unsere Wanderung. Wir befinden uns auf einem herrlichen Höhenweg mit einer traumhaften Aussicht. Über 20 Dreitausender der Ortlergruppe sind zum Greifen nahe. Der Höhenweg hat eine lange Geschichte: Wir befinden uns auf dem ehemaligen Fernweg, der den Vinschgau mit dem Veltlin (Bormio) verband. Entlang dem Weg sind Informationstafeln angebracht, die uns über die Landschaft, ihre Fauna und Flora sowie über die Geschichte informieren (insbesondere über den Gebirgskrieg zwischen Österreich/Ungarn und Italien, der zwischen 1915 und 1918 hier herrschte und dessen Kriegfront u. a. über das Stilfser Joch, Ortler und Adamello verlief - die Schützengräben und Verteidigungspositionen sind heute noch zu sehen). Teilweise fallen die zu querenden Hänge steil ab. Der Aufstieg verläuft teils verhältnismäßig flach, teils steil. Unweit vom Stilfser Joch liegt der kleine, aber prächtige Goldsee, der dem Weg den Namen verliehen hat. Da sozusagen neben unserem Wanderweg die Trafoier Rötelspitze (rätoromanisch = Piz Cotschen = 3.026 m, knapp jenseits der Grenze in der Schweiz liegend), ein leicht besteigbarer Dreitausender liegt und wir uns ohnehin schon auf fast 2.800 m Meereshöhe befinden, lassen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, um diesen aussichtsreichen Gipfel zu erklimmen. Als zweiter leichter Gipfel folgt die Dreisprachenspitze mit der burgartigen Gaststätte "Garibaldi" (2.838 m), ein Pendant der gegenüber liegenden Tibethütte. Danach erreichen wir nach kurzem Abstieg das berühmte Stilfser Joch = 2.757 m (u. a. bekannt als schwierigste Bergetappe des Radrennens "Giro d'Italia"). Nach einer stärkenden Einkehr kehren wir über die berühmte Hochalpenstraße mit ihren vielen spektakulären Serpentinen mit dem Linienbus nach Trafoi zurück. Für ausdauernde und einigermaßen berggewohnte Wanderer wegen der zu erbringenden Aufstiegsleistung von fast 1000 m zwar fordernd, aber technisch unschwierig. Trittsicherheit und entsprechend der Höhe angemessene Wanderausrüstung, Sonnen- und Wetterschutz sowie Trinkvorrat und kleiner Essvorrat erforderlich, auch wenn Einkehr geplant ist. Diese Hochgebirgstour erfordert einigermaßen gute Wetterbedingungen. Wenn die Vorhersagen nicht entsprechen, gibt es eine Alternative.
 
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